Was sollte der Mieter bei einem Heizungsausfall tun?...

Ein Heizungsausfall ist äußerst ärgerlich und unangenehm. Vor allem dann, wenn vor der Türe eisige Temperaturen herrschen. Doch wie reagiert man bei einem Heizungsausfall? Im folgenden Artikel findet sich ein Leitfaden, der nicht nur für Vermieter, sondern auch für Mieter aufgestellt wurde. Der Mieter muss den Vermieter über den Heizungsausfall in Kenntnis setzen Die Heizperiode beginnt ab Oktober und endet mit April. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass in Mietverträgen individuelle Heizphasen angeführt werden. Zu beachten ist aber, dass der Vermieter die Heizung aktiviert, sofern die Temperaturen sinken. Die Temperatur darf tagsüber in der Wohnung nicht unter 20 Grad fallen bzw. darf die Wohnung während den Nachtstunden nicht kälter als 18 Grad sein. Ein Richtwert, der auch von den Gerichten bestätigt wurde. Da Vermieter im Regelfall nur in absoluten Ausnahmefällen die Wohnung betreten dürfen, mag einerseits ein Vorteil sein, andererseits aber auch ein Nachteil, da der Vermieter sodann vom Heizungsausfall nichts mitbekommt. Aus diesem Grund muss der Mieter seinen Vermieter über den Heizungsausfall in Kenntnis setzen. Unterlässt er die Informationsweitergabe, haftet der Mieter für allfällig auftretende Schäden in der Wohnung. Was tun, wenn der Vermieter nicht reagiert? Natürlich muss der Vermieter, wenn er über einen Heizungsausfall in Kenntnis gesetzt wird, reagieren. Festgelegte Fristen gibt es zwar nicht, jedoch kann der Mieter den Notdienst kontaktieren, wenn der Vermieter nicht erreichbar ist und/oder ein Rohrbruch droht. Allfällige Kosten trägt der Eigentümer – also der Vermieter. Ratsam ist, dass der Vermieter auch schriftlich über den Heizungsausfall in Kenntnis gesetzt wird. Wohl auch, damit der Mieter den Beweis hat, den Eigentümer über den Zustand der Heizung informiert zu haben. Reagiert der Vermieter hingegen überhaupt nicht, hat der Mieter das Recht auf eine Mietminderung und kann mitunter auch Schadenersatz verlangen. Die Höhe einer Mietminderung...

Der Herbst ist auch die Zeit der Einbrüche...

Die Herbstmonate bieten lukrative Möglichkeiten für Einbrecher. Während diese sich das ganze Jahr über durch Wohnungseinbrüche mit Diebesgut versorgen, sind seit dem Herbstbeginn mehr Einbrüche in Häusern zu verzeichnen. Darauf weist auch dieser Artikel von Top Immobilien hin. Einbrüche kann man verhindern Die hohe Erfolgsquote gut organisierter Diebesbanden weist darauf hin, dass viele Hausbesitzer sich nicht mit ausreichenden Schutzmöglichkeiten versehen. Die Erfahrung zeigt, dass Diebesbanden meist aus dem Ausland operieren. Wenn man es ihnen schwer macht, brechen sie den Einbruchsversuch ab. Die Gefahr, entdeckt zu werden, ist zu groß. Bei den zuständigen Polizeistellen fällt früher oder später auf, dass eine bestimmte Region im Fokus solcher Banden steht. Dazu addieren sich die Kriminellen, die sich mit Beschaffungskriminalität befassen, und Einzeltäter, die nur gelegentlich einen Einbruch verüben. Sobald die Tage kürzer werden, verschaffen sich die Kriminellen Zutritt zu Ihrem Haus. Die meist benutzten Zugangswege sind die Haustüre die Fenster die Garage der Balkon der Garten Die Sicherung dieser Zugangswege ist nötig, um Einbrüche zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Wer seinen Haustürschlüssel unter einem Blumentopf versteckt, ist selbst Schuld. Er verspielt damit übrigens auch den Versicherungsschutz. Unverschlossene Eingangstüren bedeuten leichtes Spiel für die Diebe. Beim Öffnen einer Türe sollte man Vorsicht walten lassen. Während eine Person Sie an der Türe in ein Gespräch verwickelt oder um Hilfe bitte, räumte eine andere möglicherweise in aller Ruhe Ihre Wertsachen aus. Die Skrupellosigkeit von Trickdieben sollte man nicht unterschätzen. Vorbeugung ist die bessere Wahl Beim Lüften bieten gekippte Fenster ideale Einstiegsmöglichkeiten. Verlassen Sie beim Stoßlüften niemals den Raum. Schließen Sie alle Fenster, wenn Sie die Wohnung verlassen. Falls Ihre Fenster innen ein Schloss haben, ziehen Sie den Schlüssel beim Verlassen des Hauses ab. Professionelle Einbrecher kundschaften im Vorfeld einer Straftat oft die Möglichkeiten für...

Den Kreditvertrag richtig kündigen...

Es gibt viele Gründe, warum Menschen einen Kreditvertrag kündigen möchten. Sie könnten durch eine Zuwendung vom Arbeitgeber, eine Erbschaft oder andere Umstände plötzlich über die Mittel verfügen, um die Restschuld abzulösen. In anderen Fällen möchten sie aufgrund zinsgünstigerer Angebote am Markt umschulden. Bei Immobilien müssen viele Besitzer den Kreditvertrag kündigen, weil ein Verkauf ansteht. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Gründe wie eine berufliche Umorientierung, einen Umzug, Trennungen von Partnern oder Krankheiten. Wer den bestehenden Kreditvertrag kündigen will, muss die Fristen und die Regeln für eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung kennen. Kreditvertrag kündigen: Wann fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an? Hierfür gibt es unterschiedliche gesetzliche Regelungen. Ratenkredite außerhalb des Immobiliensektors können seit 2010 jederzeit fristlos gekündigt werden, wobei die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen kann. Diese beträgt maximal 1,0 %, wenn die Restlaufzeit über 12 Monate beträgt sowie maximal 0,5 %, wenn die Restlaufzeit höchstens 12 Monate beträgt. Berechnet wird die Vorfälligkeitsentschädigung jeweils auf den Restsaldo. Viele Banken verzichten auch darauf, doch dass muss im Vertrag stehen. Bei Immobilien ist zwischen Darlehen mit und ohne Zinsfestschreibung zu unterscheiden. Wer einen Kreditvertrag kündigen will, der mit einer Zinsbindung versehen wurde, kann diesen zum Ablauf der Zinsbindungsfrist mit einem Monat Kündigungsfrist kündigen. Nach zehn Jahren können Eigenheimbesitzer immer mit sechsmonatiger Frist den Kreditvertrag kündigen. In diesen Fällen entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung. Variable Baudarlehen ohne Zinsfestschreibung können jederzeit mit Dreimonatsfrist entschädigungsfrei gekündigt werden. All diese Regelungen finden sich im § 489 BGB. Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobiliendarlehen Die Vorfälligkeitsentschädigung wird von der Bank nicht willkürlich, sondern nach einem allgemeingültigen Schlüssel festgelegt, der sich je nach Zinssituation am Markt ändert. Wer den Kreditvertrag kündigen muss und die genannten Fristen nicht einhalten kann, sollte sich entsprechend informieren. Es lassen sich keine allgemeingültigen Prozentsätze nennen, doch pauschal werden Verkäufer, die einen noch...

Umweltschonend heizen mit Erdwärmepumpen...

Mit Erdwärmepumpen lässt es sich kostengünstig und sehr umweltschonend heizen, immer mehr Eigenheimbesitzer und Gewerbebetriebe fragen diese alternativen Heizmethoden nach. Es gibt verschiedene technische Lösungen bei Erdwärmepumpen, die Interessenten müssen sich diesbezüglich individuell beraten lassen. Das Areal, auf dem das Gebäude steht, spielt ebenso eine Rolle wie der Einsatz weiterer Heizoptionen, mit denen es sich ebenso umweltschonend heizen lässt, darunter etwa eine Mikro-KWK-Anlage. Umweltschonend heizen als Selbstversorger Das moderne Eigenheim bietet die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Selbstversorgung und Autarkie, Erdwärmepumpen gehören dazu. Aber auch die sehr kleine Anlage im Keller für die Kraft-Wärme-Kopplung (Mikro-KWK-Anlage) und selbstverständlich Windkraft- und Solaranlagen (Fotovoltaik und Solarthermie) unterstützen die Intentionen der Bewohner und Nutzer, die umweltschonend heizen möchten. Einen Überblick über diese Optionen und die spezielle Rolle der Erdwärmepumpen können sich Interessenten in diesem Blog verschaffen. Wie funktionieren die Erdwärmepumpen? Erdwärmepumpen gewinnen Energie aus den Energieträgern Erdreich oder Grundwasser, die bis zu 75 % natürliche Energie (Wärme aus der Sonneneinstrahlung) speichern. Prinzipiell nutzen Erdwärmepumpen den Temperaturunterschied zwischen tieferen oder auch höher gelegenen Erdschichten beziehungsweise dem Grundwasser und der Temperatur an der Oberfläche. Auch mit geringen Temperaturunterschieden lässt es sich immer noch umweltschonend heizen, allerdings ist die Effizienz im kalten Winter naturgemäß am höchsten. Im Erdreich herrschen unterhalb der Frostgrenze ständig konstante Temperaturen um +7 bis +12 °C (für das allgemeine Verständnis wird oft der Durchschnittswert +10 °C angegeben). Diese Temperaturen halten sich, auch wenn an der Oberfläche bitterer Frost herrscht. Erdwärmepumpen übertragen diese Wärmeenergie über einen Verdampfer auf das flüssige Kältemittel, das schon bei geringen Temperaturen verdampft, anschließend im Kompressor verdichtet wird und nun die gewonnene Energie im Wärmetauscher an das Heiz- und Warmwassersystem abgibt. Auf diese Weise können die Besitzer von Erdwärmepumpen sehr umweltschonend heizen, denn es wird keine fossile Energie benötigt – die...

Förderkredit für Immobilien...

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW mit Geschäftssitz in Frankfurt am Main, bietet ein vielfältiges Förderprogramm zur Wohnraumschaffung an. Im Vordergrund steht dabei der Förderkredit für Immobilien. Angesprochen werden sowohl bestehende Immobilien, die Bestandsimmobilien, als auch Neubauten sowie der Kauf von Eigentumswohnungen. Immer und überall dort, wo es um Immobilien geht, können Eigentümer sowie Besitzer mit einem Förderkredit der KfW rechnen. Das kann man in diesem interessanten Artikel lesen, der auf nähere Einzelheiten für den Förderkredit für Immobilien eingeht. Als eine bundesweite Anstalt des öffentlichen Rechts arbeitet die KfW mit den örtlichen Filialsparkassen und Banken zusammen, aber auch mit Finanzdienstleistern und Versicherungen. Der Förderkredit wird von der KfW bereitgestellt und über die Hausbank der Besitzer von Immobilien abgewickelt. Dadurch ergibt sich oftmals die positive Situation, dass mehrere Finanzierungen miteinander gebündelt oder verknüpft werden können. Eines der am meisten gefragten ist das KfW-Wohneigentumsprogramm. Für den Kauf oder den Bau von selbstgenutztem Wohnraum wie Eigenheim und Eigentumswohnung beträgt der Förderkredit bis zu 50.000 EUR. Zu den förderungsfähigen Kostenarten gehören Kauf-, Arbeits- und Materialkosten, oder Nebenkosten für Notar sowie Makler. Ein Kombination mit dem KfW-Programm Nummer 153 für energieeffizientes Bauen ist ebenso ideal wie beliebt. Energieeffiziente Sanierungen Bei allen Bestandsimmobilien steht früher oder später eine energieeffiziente Sanierung an. Die kann mit einem Förderkredit bis zur Höhe von 75.000 EUR finanziert werden. Die Immobilien werden auf diese Weise mit indirekter Hilfe des Staates saniert und modernisiert. Das gilt auch für einzelne Maßnahmen an den Immobilien. Ob Dämmung von Dach und Wänden, ob Erneuerung von Fassaden und Fenstern, oder ob die Modernisierung des Heizungssystems; derartige Projekte werden mit einem Förderkredit von bis zu 50.000 EUR zinsbegünstigt mitfinanziert. Seit März 2015 sind die Zuschüsse für eine Vorort-Beratung spürbar verbessert, wie das Bundesamt für Wirtschaft und...

Leipziger Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage...

Mehrfamilienhäuser sind in der sächsischen Wirtschaftsmetropole Leipzig eine geradezu ideale Kapitalanlage. Die Immobilien in Leipzig erfreuen sich einer zunehmend großen Nachfrage. Das gilt für Mehrfamilienhäuser sowohl als Wohn- als auch als Geschäftshaus. Zu den begehrten Immobilien hier in Leipzig gehören vor allem die vielen architektonisch geradezu einzigartigen Immobilien aus der Gründerzeit. Das sehen sowohl Laien als auch Kenner beim Gang durch die Stadtviertel von Leipzig direkt auf den ersten Blick. Die überwiegend gut erhaltene Altbausubstanz wird auch dadurch begünstigt, dass viele Mietshäuser und Immobilien als solche in Leipzig unter Denkmalschutz stehen. Stadt Leipzig und Landesregierung Sachsen sorgen auf diesem Wege dafür, dass solche Immobilien auch als Mehrfamilienhäuser zu einer dauerhaften Kapitalanlage werden können. Das lässt sich aus diesem interessanten Artikel besonders gut ablesen. Etwa achtzig Prozent der Mehrfamilienhäuser in Leipzig konnten im Laufe der Jahre und Jahrzehnte vor Ruin oder Verfall bewahrt werden. Gelungen ist das durch einen Mix aus sowohl aufwändigen als auch detailgetreuen Sanierungen. Sie wurden größtenteils steuerbegünstigt gefördert. Heutzutage sind solche Mehrfamilienhäuser eine geradezu ideale Kapitalanlage. Hoher Mietertrag, perspektivisch gute bis sehr gute Mieternachfrage, ein erstklassiger Gebäudezustand als solcher sowie die auf den Kaufpreis bezogene lukrative Rendite sind Merkmale, die beim Kauf von Immobilien als Miethaus sowie als kombiniertes Wohn-/Geschäftshaus ausschlaggebend sind. Angebot und Nachfrage in den Top-Wohnlagen in Leipzig In den Toppwohnlagen von Leipzig wie Plagwitz, Schleußig, Waldstraßen- und Musikviertel driften Angebot und Nachfrage zunehmend weiter auseinander; hier sind deutlich mehr Miet- und Mehrfamilienhäuser gefragt als verfügbar. Steigende Kaufpreise für Immobilien haben automatisch steigende Mieteinnahmen zur Folge. Hier in diesen begehrten Stadtteilen von Leipzig sind Leerstände auf weite Sicht hin geradezu ausgeschlossen. Das sorgt insgesamt für viel Sicherheit bei einer Kapitalanlage mit der dazugehörigen Investition. In diesen bevorzugt gefragten Stadtteilen von Leipzig orientiert sich der...

Niedrige Zinsen befeuern Immobilienmarkt...

Niedrigen Zinsen sei Dank, der deutsche Immobilienmarkt brummt! Trotz stark gestiegener Preise erfreut sich der Kauf von Häusern und Wohnungen weiter steigendem Interesse bei den Anlegern. Während manche schon wieder vor einer Blase warnen, halten Experten der Branche die Gefahr einer Blase für minimal. Allerdings ist schon zu erkennen, dass das Geld, was sich bei den Zinsen sparen lässt, durch die höheren Immobilienpreise aufgefressen wird. Wie in einem Artikel von Spiegel Online und der Top-Immobilien GmbH zu lesen ist, haben im Jahr 2014 Häuser und Grundstücke mit einem Gesamtwert von 190 Milliarden Euro den Eigentümer gewechselt. Das sind Schätzungen der amtlichen Gutachterausschüsse, die Preise und Umsätze am Immobilienmarkt betreffen. Bei Zugrundelegung dieser Zahlen ergibt sich daraus, dass der Umsatz am Immobilienmarkt in den vergangenen fünf Jahren um knapp 50 Prozent gestiegen ist. Es boomt regional unterschiedlich Natürlich ist dieser Boom regional sehr unterschiedlich zu betrachten. Regionen, aus denen es die Menschen eher fortzieht, merken nichts vom Boom am Immobilienmarkt. Aber es gibt neben den großen Metropolen wie Berlin, München und Hamburg auch andere deutsche Städte, die kräftig weiter wachsen. Dazu gehören Leipzig im Osten der Republik, Münster und Frankfurt im Westen. In den Großstädten ist inzwischen ein Abflauen des Preisanstiegs zu bemerken, zumindest in den „besten Lagen“. Stattdessen ziehen die Preise für Immobilien in den mittleren Lagen an. Die Gutachter sehen bis jetzt keine volkswirtschaftlichen Risiken durch die boomenden Immobilien. Von einer Immobilienblase ist der Markt weit entfernt. So schätzen neben den Gutachterausschüssen auch andere Wirtschaftsforschungsinstitute die Lage ein. Immobilien waren in Deutschland schon immer gefragt. Angesichts des Zinstiefs sind sie noch gefragter, weil die Menschen durch den Erwerb von Immobilien ihr Geld sichern wollen. Seit 2008 wächst die Branche Eine Blase entsteht, wenn die Eigenkapitalquote sinkt. Das heißt,...

Wie sieht es mit dem Erbrecht bei Immobilien aus?...

Immobilien bringen neben dem Umstand, dass Menschen in ihnen wohnen, mehrere bemerkenswerte Vorzüge mit. Sie sind eine top Altersvorsorge und beliebte Geldanlage, weisen ein hohes Wertsteigerungspotenzial auf und können Mieteinnahmen generieren. Da sie langfristig gehalten und schließlich vererbt werden, muss auch das Erbrecht bei Immobilien genau betrachtet werden. Erbrecht und Immobilien: Was ist zu beachten? Wenn der Eigentümer verstirbt, tritt automatisch das Erbrecht in Kraft. Der Nachlass – darunter fallen auch Immobilien – geht an einen Erben oder auch an eine Erbengemeinschaft über. Wenn der Verstorbene mehrere Erben hinterlässt, wie es bei mehreren Kindern immer der Fall ist, entsteht fast automatisch durch das Erbrecht bezüglich der Immobilien ein erhöhtes Konfliktpotenzial. Der Hintergrund ist leicht zu verstehen: Nur selten haben die Erben dieselben Interessen und Auffassungen darüber, was mit den Immobilien geschehen soll. Sie könnten von einer Partei bewohnt werden, die dann die übrigen Erben auszahlen muss, sie könnten auch gleich verkauft werden, wobei ein Preis festzusetzen ist. Die vielen Möglichkeiten verursachen rasch Streit unter den Erben. Solche Streitfälle enden nicht selten vor Gericht. Wie lässt sich das Konfliktpotenzial bei Immobilien mindern? Ein Testament, das der Erblasser schon zu Lebzeiten aufsetzt, mindert ganz erheblich das Konfliktpotenzial. Das lässt sich in diesem interessanten Artikel vom renommierten Immobilienmakler Top-Immobilien nachlesen. Natürlich muss das Testament dem geltenden Erbrecht entsprechen. Nötig erscheint es vor allem bei etwas höheren Werten, bei denen die Wahrscheinlichkeit von Auseinandersetzungen stark ansteigt. Wenn also ein Erblasser mehrere Immobilien besitzt, sollte er die Aufteilung des Erbes genau regeln. Das senkt das mögliche Streitpotenzial bis auf null, weil jeder Erbe seine Rechte und Pflichten genau kennenlernt. Ein dem Erbrecht entsprechendes Testament ist praktisch nicht anzufechten. Das betrifft auch und gerade verheiratete Erblasser, die frühzeitig ihre Vorkehrungen treffen sollten. Besonders wichtig wird...